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Pfaffenwiese wegen Feuer voll gesperrt

Am Sonntag ist wegen eines Einsatzes in einer Werkstatt die Pfaffenwiese kurzzeitig voll gesperrt worden. © 5vision.newsZeilsheim – Ein Einsatz direkt beim Nachbarn ist für die Berufsfeuerwehr auch nicht alltäglich: Einsatzkräfte der Feuerwache 31 an der Pfaffenwiese mussten am Sonntag gegen 16.45Uhr zu einem Brand auf einem benachbarten Firmengelände ausrücken. Es brannte bei einem Universaldienstleister, der neben Bau-, Glas- und Fassadenreinigung, Gerüstbau und Gebäudemanagement auch Winterdienst anbietet. Es war vonseiten der Brandbekämpfer reichlich Personal unterwegs: Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Unterliederbach brachten den Brand zügig unter Kontrolle. Mehrere Trupps gingen dabei mit Atemschutzgeräten in das Gebäude vor. Auch ein Einsatzfahrzeug der Süwag-Netztochter Syna war an der Einsatzstelle. Der Mann, der das Feuer gemeldet hatte, erlitt eine leichte Rauchvergiftung; ansonsten wurde niemand verletzt. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Für die Dauer des Einsatzes musste die Pfaffenwiese voll gesperrt werden. Das Fachkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. HV

Sie legen sich für ihr Zeltlager ins Zeug

Kinder und Jugendliche von der Mini- und der Jugendfeuerwehr Unterliederbach haben am Samstag gut 300 Christbäume im Westen des Stadtteils eingesammelt. © Maik ReußMitglieder der Mini- und Jugendfeuerwehr haben Christbäume eingesammelt

Unterliederbach – Im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Unterliederbach am Heimchenweg kochen in großen Edelstahltöpfen Bolognese und Tomatensoße. Es gibt Pasta für die fleißigen Mädchen und Jungen der Mini- und Jugendfeuerwehr, die in wenigen Minuten dort erwartet werden. Sie sind am Samstag bereits seit drei Stunden im Stadtteil unterwegs, um ausrangierte Weihnachtsbäume einzusammeln. Wer sichergehen wollte, dass sein Christbaum mitgenommen wird, konnte sich vorab telefonisch für diesen Service anmelden. Ein Muss war das aber nicht. Dass Mitglieder der Mini- und Jugendfeuerwehr an einem Tag im Januar Weihnachtsbäume einsammeln, hat bereits langjährige Tradition im Stadtteil.

Spenden für die Jugendarbeit

Nun steht die Mittagspause an, bevor die Gruppen noch einmal losziehen. Wer nicht auf den Service der FES Frankfurt warten möchte, die mit ihrem Sammel-Mobil in Unterliederbach erst am 27. Januar kommt, der freut sich über diese Möglichkeit, den nadelnden Baum schon früher loszuwerden. Der ein oder andere hat auch eine kleine Spende parat. „Das, was am Ende zusammenkommt, fließt in unsere Nachwuchsarbeit“, sagt Jugendwart Sebastian Lenz. In diesem Jahr steht ein ganz besonderes Jubiläum an: „Unsere Jugendfeuerwehr feiert 50-jähriges Bestehen.“ Und das soll an Pfingsten mit einem Zeltlager auf dem Grundstück der DPSG-Pfadfinder am Unterliederbacher Bahnhof gefeiert werden, zu dem auch Mitglieder anderer Frankfurter Jugendfeuerwehren eingeladen seien. „Das ersetzt unsere traditionelle Pfingstfahrt“, sagt Lenz.

Bei der Sammelaktion engagieren sich 25 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr im Alter von 10 bis 17 Jahren; außerdem helfen 12 Kinder der Mini-Feuerwehr zwischen 6 und 10 Jahren. Mitglieder der Einsatztruppe begleiten den Nachwuchs nicht nur beim Einsammeln, sondern bereiten auch das Mittagessen vor oder helfen am Ende der Aktion dabei, die eingesammelten Nadelbäume zu häckseln. Sie sollen als Bodenbelag für eine Pferdekoppel wiederverwertet werden. Das hat ebenfalls seit Jahren Tradition.

Das Sammelgebiet erstreckt sich traditionell auf fast alle Straßen und Gassen des Teils von Unterliederbach, der westlich der Königsteiner Straße liegt, also den alten Ortskern und umliegende Siedlungen bis hin zur Parkstadt. 

Landwirte helfen mit Traktoren

Die Kinder tragen die Bäume, die vor den Grundstücken liegen, zu Sammelpunkten an den jeweiligen Straßenecken, wo sie auf die Anhänger von Traktoren geladen werden. Seit vielen Jahren wird die Aktion von den Landwirten Gerhard Wagner und seiner Tochter Nicole unterstützt. Der dritte im Bunde ist in diesem Jahr Dominik Brandenburg, der auch einen Traktor fährt und selbst Mitglied der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Unterliederbach ist. 

Wehrführer Arthur Chamboncel schätzt, dass dieses Mal ein klein wenig mehr Bäume zusammenkommen als im Vorjahr: „In manchen Straßen haben wir mehr eingesammelt, und es gab auch im Vorfeld mehr telefonische Anmeldungen.“ Er geht von 300 bis 320 Bäumen aus.

Obwohl es kalt ist, sind die Mädchen und Jungen mit Engagement dabei. Alle sind für den Anlass richtig angezogen und tragen ihre Schutzkleidung. Eine von ihnen ist Emily (12), die sich seit ihrer Grundschulzeit engagiert – zunächst in der Mini- und jetzt in der Jugendfeuerwehr. „Ich bin über meine Trainerin von der Leichtathletik dazu gekommen“, erzählt die Schülerin. „Und mir macht es hier viel Spaß.“ALEXANDRA FLIETH 

Mini- und Jugendfeuerwehr

Die Mini-Feuerwehr trifft sich dienstags von 17 bis 18 Uhr, die Jugendfeuerwehr im Anschluss von 18 bis 20 Uhr im Gerätehaus am Heimchenweg 8a. Infos unter www.ff-unterliederbach.de

Weihnachtsbaumaktion 2026

Am 10. Januar 2026 fand die diesjährige Weihnachtsbaumaktion der Jugendfeuerwehr mit Unterstützung durch die Minifeuerwehr, der Einsatzsatzabteilung und einigen Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung statt. Hier einige Bilder der Aktion:

Im Ehrenamt haben sie langen Atem bewiesen

Rund 200 Bürger sind für mehr als 25 Jahre im Dienst der Allgemeinheit ausgezeichnet worden

Rund 200 Bürger sind in der Paulskirche mit Römerplaketten in Platin geehrt worden. Die Stufe ist neu: Dafür muss man mehr als 25 Jahre ehrenamtlich tätig sein. © Salome RoesslerFrankfurter Westen – Mehr als 200 ehrenamtlich Aktive sind am Montagabend in der Paulskirche mit der Römerplakette in Platin für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet worden. Im Namen der Stadt haben Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner und Oberbürgermeister Mike Josef die Auszeichnung überreicht – und zwar an Menschen, die sich in Ortsbeiräten, als Stadtbezirksvorsteherin oder Stadtbezirksvorsteher, als Sozialpflegerin oder auch im Katastrophenschutz engagieren. 

Die Römerplakette in Platin wurde zum ersten Mal verliehen. Damit werden Menschen geehrt, die sich mehr als 25 Jahre in besonderer Weise für Frankfurt engagieren. Bisher wurde die Auszeichnung schon in den Stufen Bronze nach mehr als 10-jähriger, in Silber nach mehr als 15-jähriger und in Gold nach mehr als 20-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit vergeben. Der Oberbürgermeister sagte: „Sie alle zeigen mit Ihrem Engagement: Ehrenamt ist nichts Nebensächliches. Es ist ein Fundament – ein Fundament für unsere Stadtgesellschaft, für Vertrauen und für Zusammenhalt.“

Auch zahlreiche Ehrenamtliche aus dem Frankfurter Westen wurden geehrt. Einen besonderen Platz nimmt dabei Albrecht Fribolin ein: Der Sindlinger ist seit 1. März 1980, also seit mehr als 45 Jahren, Mitglied der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 6. Kein Ortsbeiratsmitglied in Frankfurt ist länger ehrenamtlich in einem Stadtteilparlament aktiv. Zur Kommunalwahl im kommenden März tritt Fribolin nicht mehr an. 

Hier die restlichen Namen: Maria Berk (Sozialbezirksvorsteherin und Katastrophenschutzhelferin beim Roten Kreuz), Roswitha Bocklet (Sozialpflegerin), Dagmar Burggraf (Sozialpflegerin), Claudia Ilg (Kinderbeauftragte), Judith Hahn (Sozialpflegerin), Theodor Jost (Sozialpfleger), Tekin Karahasan (Katastrophenschutz/Rotes Kreuz), Michael Kutschke (Katastrophenschutz/ASB), Jürgen Lieske (Katastrophenschutz/Rotes Kreuz), Anita Ließmann (Sozialpflegerin), Gisela Lünzer (Sozialbezirksvorsteherin und Katastrophenschutz Rotes Kreuz), Hans-Günter Neidel (Sozialbezirksvorsteher), Christa Neuser (Sozialpflegerin), Gerhard Obermann (Katastrophenschutz/THW), Gerhard Ploog (Katastrophenschutz/THW), Birgit Puttendörfer (Ortsbeirätin und ehem. Stadtverordnete), Helen Rabe-Weber (Sportkommission), Gisela Remmert (Sozialpflegerin), Peter Schlimme (Sozialpfleger), Thomas Schlimme (ehem. Ortsbeirat und Stadtverordneter), Gerda Schneider (Sozialpflegerin), Hartmut Schulz (Katastrophenschutz/THW), Marion Weil-Döpel (ehem. Stadtverordnete und Kinderbeauftragte), Christine Werkmeister (Sozialpflegerin) und Helga Wildhort (Sozialpflegerin). 

Dazu kommen noch Jennifer Altersberger, Sven Bergner, Wolfgang Böhm, Olav Demuth, Andreas Faller, Mathias Geis, Annette Heise, Stefan Jüptner, Ralf Klabunde, Markus König, Christian Koschorreck, Michael Kreuzer,André Lamprecht, Andreas Lenz, Jürgen Lorz, Andreas Luszas, Thomas Schott, Thilo Schwebel, Thomas Schwind, Sven Sommerschuh, Markus Wagner und Jürgen Weller – allesamt Mitglieder von freiwilligen Feuerwehren aus den neun Stadtteilen des Ortsbezirks 6.HV

Badewanne sackt in Mietshaus durch

Feuerwehr sperrt das Gebäude und evakuiert die Bewohner

Höchst – Feuerwehr und Technisches Hilfswerk waren in der Nacht zum Donnerstag in der Königsteiner Straße zwischen Hospitalstraße und Gerlachstraße im Einsatz, weil in einer Mietwohnung eine Badewanne abgesackt war und deshalb in der Etage darunter großflächig der Putz von der Decke fiel. Verletzt wurde dabei niemand. Nach der Alarmierung um 23.40 Uhr waren die Einsatzkräfte von einem Einsturz der Decke ausgegangen, was sich aber bei der Erkundung am Einsatzort nicht bewahrheitete. Die Feuerwehr sperrte das Gebäude; die Hausbewohner wurden evakuiert und mussten die Nacht an anderer Stelle verbringen. Ein Baustatiker ist hinzugezogen worden, um zu entscheiden, ob das Haus weiter bewohnbar ist. Für Feuerwehr und Technisches Hilfswerk war der Einsatz noch in der Nacht abgeschlossen.HV